Vom Fernverkehr zum Ladekran: mit Führerschein CE jeden Abend zu Hause

Wer Lkw mit Führerschein CE fährt, hat den Führerschein für den Ladekran-Lkw schon in der Tasche. Was fehlt, ist die Kranführer-Ausbildung nach DGUV Grundsatz 309-003. Ladekranfahrer arbeiten in Tageseinsätzen im Umkreis des Betriebs und stellen den Lkw abends wieder auf den Hof. Am 12. Oktober 2026 hatten 107 Kranbetriebe aus meinem Katalog eine Stelle für Lkw- oder Berufskraftfahrer auf der eigenen Website ausgeschrieben. Ich vermittle Sie kostenlos in Festanstellung.

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Was ein Ladekranfahrer macht

Ein Ladekran ist ein Kran auf dem Lkw. Bei einem Kranbetrieb fährt der Ladekranfahrer zum Kunden und hebt dort mit dem eigenen Kran: Klimageräte aufs Dach, Glasscheiben in die Fassade, Betonfertigteile, Baucontainer oder eine Maschine vom Auflieger vor die Halle. Typisch sind mehrere Einsätze am Tag, die Nacht in der Kabine gibt es kaum.

Neu für einen Fernfahrer ist die Verantwortung am Einsatzort. Der Ladekranfahrer stützt den Kran auf tragfähigem Boden ab, liest das Lastdiagramm, schlägt die Last an und hält Abstand zu Leitungen. Aus meiner Zeit im Liebherr-Werk Ehingen weiß ich: Am Ende trägt der Boden die Last, nicht der Kran.

Was Sie schon mitbringen

Ihr Führerschein CE deckt auch den Ladekran-Lkw mit Anhänger ab, mit dem viele Betriebe Kranzubehör oder Fertigteile mitnehmen. Mit dem Code 95 fahren Sie weiterhin gewerblich, die Weiterbildung bleibt dieselbe. Vor allem aber kennen Sie schwere Züge, enge Zufahrten und die Ladungssicherung. Genau das fehlt vielen Bewerbern, die vom Kran kommen und nie einen Lkw gefahren sind.

Was fehlt: die Kranführer-Ausbildung

Für den Ladekran brauchen Sie eine Ausbildung nach DGUV Grundsatz 309-003. Am Ende steht der Befähigungsnachweis, in der Praxis kurz Kranschein. Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall ordnet den Lkw-Ladekran dabei dem Fahrzeugkran zu und nennt für die Theorie einschließlich Prüfung mindestens vier Tage. Dazu kommt ein Praxisteil am Kran. Vorkenntnisse am Kran können die Ausbildung verkürzen, Fahrpraxis am Lkw allein zählt dafür nicht.

Bildungsträger wie die DEKRA bieten den Lehrgang auch mit Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit an. Ob ein Betrieb die Ausbildung bezahlt, frage ich, bevor ich Ihnen eine Stelle vorschlage. Was Kranführer verdienen, steht im Ratgeber Kranführer-Gehalt 2026. Eine eigene Zahl für Ladekranfahrer weist die Bundesagentur für Arbeit nicht aus. Stand: Oktober 2026.

So läuft die Vermittlung

Sie beschreiben in zehn Angaben, was Sie können und wo Sie arbeiten möchten. Beim Kranschein wählen Sie „Noch kein Kranschein“, beim Führerschein „Klasse CE“. Passt eine Stelle, schreibe ich Ihnen.

  • Kostenlos für Sie. Das Honorar zahlt der Betrieb, und zwar erst nach Ihrem Arbeitsantritt.
  • Nur Festanstellung, keine Zeitarbeit. Den Arbeitsvertrag schließen Sie direkt mit dem Kranbetrieb.
  • Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten sieht ein Betrieb erst, wenn Sie für genau diesen Betrieb zustimmen. Ihren jetzigen Arbeitgeber tragen Sie im Formular bei „Betriebe, die Ihr Profil nicht sehen sollen“ ein. Dann bekommt er Ihr Profil nicht.

Häufige Fragen

Brauche ich für den Ladekran den Führerschein CE, oder reicht Klasse C?
Das hängt vom Anhänger ab. Für einen Ladekran-Lkw ohne Anhänger genügt Klasse C. Zieht er einen Anhänger über 750 kg, brauchen Sie CE.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Ladekranführer?
Für die Theorie einschließlich Prüfung nennt die Berufsgenossenschaft Holz und Metall mindestens vier Tage, dazu kommt ein Praxisteil am Kran. Vorkenntnisse am Kran können die Ausbildung verkürzen. Grundlage ist der DGUV Grundsatz 309-003, danach ist einmal im Jahr eine Unterweisung Pflicht.
Bin ich als Ladekranfahrer wirklich jeden Abend zu Hause?
In der Regel ja, denn Ladekrane arbeiten im Umkreis des Betriebs und die Einsätze sind tageweise geplant. Ob es auch Montagen mit Übernachtung gibt, frage ich beim Betrieb nach, bevor ich Ihnen eine Stelle vorschlage.
Muss ich meinen jetzigen Arbeitgeber nennen?
Nein. Das Feld ist freiwillig und erscheint nie in Ihrem Profil.

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Christoph Jonetzko, Gründer von KranVergleich.de

Wer Ihr Profil vermittelt

Ich bin Christoph Jonetzko und habe im Liebherr-Werk Ehingen an der Produktion von Mobilkranen gearbeitet, vom LTM 1230 bis zum LTM 1650. Heute bringe ich mit KranVergleich.de Kranführer und Kranbetriebe zusammen.

Wenige Angaben, keine Bewerbungsmappe. Sie bekommen sofort eine Bestätigung per E-Mail, danach melde ich mich schriftlich, sobald eine Stelle passt.

Kranschein (DGUV Grundsatz 309-003) *

Geben Sie Ihr Niveau ehrlich an. Der Betrieb sieht es im Profil.

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Zum Beispiel Ihr früherer Arbeitgeber. Diese Liste sieht nur ich.

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